herzlich willkommen


Vielleicht haben Sie eine Buchlesung von mir besucht, eine Ausstellung, haben ein Buch von mir gelesen? Vielleicht haben sie mich auch auf einer Veranstaltung getroffen. Wie auch immer, schön, dass Sie hier auf meine Seite gefunden haben. Alle Bücher erhalten Sie auch im Buchhandel auf Bestellung, bei amazon und auch als E-Book.


anders reisen & Zen & Sachbuch & Reportagen


New York * feel the spirit - step by step

Nachdem ich entschieden habe, nach New York zu fliegen, stellen sich auch mir die Fragen, die sich allen Reisenden stellen. Wo werde ich schlafen? Wie werde ich mich verpflegen? Wie werde ich mich fortbewegen? Was möchte ich in New York sehen? Was erleben? Ist es so, dass man mit neuen Ideen, neuem Schwung wieder nach Hause zurückkehrt? Sich mitreißen, inspirieren lässt? Wie die Gründerin der Balzac Coffeeshops? Die in New York den Grundstein für ihre Firma legte? Mit einem Gedanken, einer Idee, einem Lebensgefühl? Springt es über, das Gefühl, dass man hier alles schaffen kann? Wenn hier, dann überall? Oder lähmen die Größe und Schnelligkeit? Ist man froh, dem Trubel wieder zu entrinnen? Wieder zurückzukehren in die eigene kleine Welt Beschaulichkeit, der Überschaubarkeit? Was bewegt die Menschen, die in New York leben? Fahren die Menschen, die in Brooklyn wohnen, jemals in die Bronx? Oder nach Manhattan? Wird man, wenn in Manhattan wohnt, am Wochenende in Harlem sein? Oder hat letztendlich jeder New Yorker sein eigenes kleines New York? Die kleine private Insel in der Millionenmetropole? Aneinandergereiht hat New York mehr als zehntausend Kilometer Straße. Wo, so frage ich mich, ist da der Anfang, wo das Ende? Wie sieht es aus? Das New York der Touristen? Das New Yorker der New Yorker? Ben, der Schuhputzer, Ayodele, der CD-Verkäufer, Mrs. Melly, die auf der Suche nach Ehemann Nummer sechs ist. Sie alle haben ihr Glück in New York gesucht. Haben sie es auch gefunden? Gehen Sie zusammen mit mir auf Entdeckungsreise. Von Harlem im Norden bis nach South Ferry im Süden. Nach Brighton Beach in Brooklyn. Zum Graffitihaus nach Long Island City.


Buddha auf Sylt * Ein Hauch von Zen

Glücklich ist das neue reich. Lucky is the new rich. Wie kann man seinem Leben lebenswerte Stunden schenken? Es mit Glück und Liebe füllen? Herz und Seele eine Heimat schenken? Das Fundament seines Lebens bauen? Gehen Sie mit mir auf die Reise nach Sylt und folgen Sie den Wegen des Zen.Das Leben ist Veränderung. Immer, in jedem einzelnen Moment. So wie das Meer. Und so, wie der Wind die Wolken vor sich hertreibt, sich das Bild am Horizont ständig wandelt, so wandelt sich auch das Leben. Aber auch Stürme gehören zum Leben. Wie kommt man gelassen durch seine Lebenszeit, was hilft Gelassenheit zu wahren, Lebensfreude zu finden? Oft hat man es selbst in der Hand, wie viel Glück das Leben einem schenkt. Ich reise sonst gerne allein, aber auf diese Reise möchte ich Sie gerne mitnehmen..... 


Wenn der Weg das Ziel ist - wohin geht die Reise dann?

I
ch hänge so meinen Gedanken nach. Im Radio kommt eine Reportage. Ich horche auf. Da ist die Rede vom Euro, der doch ein Teuro ist. Die neue Armut in Deutschland. Es sei gar nicht mehr möglich, mit wenig Geld etwas zu erleben. Anrufer beklagen, dass sie auf alles Erdenklich verzichten müssen. Die Liste der Entbehrungen und Klagen ist lang. „Fünfhundert Euro sind nichts wert!“ Das ist der Tenor der Sendung. Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. Was sind fünfhundert Euro wert? Was kann man damit anstellen? Wie weit kann man damit kommen? Ich krame eine alte zerknitterte Deutschlandkarte aus meiner Reisekiste hervor und breite sie vor mir auf dem Boden aus. Betrachte sie eingehend und lange. Fahre mit dem Finger die Autobahnen entlang. Mal in Richtung Berlin, mal in Richtung München. Hin und den gleichen Weg retour? Oh nein! Vielleicht hoch zur Küste und dann bis zur Grenze? Dann packt mich doch die Neugier. Ich ziehe einen Taschenrechner zu Hilfe. Ich rechne hin und her, komme aber zu keinem rechten Ergebnis. Ich stöbere in einem alten Atlas. Mein Blick fällt auf eine Zahl: 3.757. Dreitausendsiebenhundertsiebenundfünfzig Kilometer! 360° Deutschland. Einmal ganz herum. Und so startete ich am 1. Mai in Hamburg, fuhr los in Richtung Südwest, immer dicht an der Grenze entlang. Wie weit würde ich mit fünfhundert Euro kommen?


Die Suche nach der verfluchten Mitte

Ich bin glücklich und zufrieden. Sie auch? Gibt es ein Geheimnis, warum manche Menschen glücklich und zufrieden sind, andere nicht? Warum sind die, die so arm scheinen, doch gleichzeitig oft so reich? Wo kommt sie her, die Freude, die Erfüllung bringt? Wenn der Weg das Ziel ist und das Ziel die eigene Mitte, warum ist sie dann so schwer zu finden? Oder ist es gar nicht schwer? Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise und Sie werden ihn finden. Den Weg zum Glück. Zur eigenen Mitte. Immer wieder wurde ich gefragt, woher meine Ruhe kommt. Warum ich auch oder gerade in schwierigen Situationen die Ruhe bewahre, die Übersicht nicht verliere. Ist es eine Gabe? Kann man das lernen? Ich sage ja. Die Nachhaltigkeit des eigenen Handelns. Das Wissen darum, dass alles, was ich sage, gebe, nehme, alles Handeln, Konsequenzen hat, natürlich auch für mein Gegenüber, lässt mich bedächtig, aufmerksam durch das Leben gehen. Wie kann ich Verletzungen vermeiden, die man mir zufügen möchte? Wie kann ich alte Verletzungen verarbeiten? Wie die Sonne wieder in mein Herz hängen und den weiteren Lebensweg mit Freude füllen? All das werden Sie in meinem Buch erfahren.


Leben in der Unterschicht * Tatort Arbeitsmarkt

Für dieses Buchprojekt tauchte ich ab und unter. Ich arbeitete in ganz verschiedenen Firmen. Zu den „erstaunlichsten“ Arbeitsbedingungen. Bekam Arbeitsverträge, die das Papier nicht wert sind, auf denen sie geschrieben stehen. Ich wusste, dass ich ein Mienenfeld betrete. Mir war auch klar, dass es Missbrauch in jeglicher Form gibt. Der Arbeitsmarkt als Tatort. Zu Beginn der Recherchen ahnte ich nicht, wie schnell mir das Lachen vergehen würde. Wie schnell man an den Rand seiner Grenzen gerät, wenn man keine Lobby hat. Wie einfach man erpressbar wird. Man lernt schnell, sich irgendwie durchzumogeln, nicht mehr hinzuschauen. Nimmt mit, was man bekommen kann. Denn das, was man bekommt, ist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. So sortierte ich zwischen Ratten und Mäusen, ließ mich fast von einer Reispalette erschlagen, schöpfte Suppe, schikanierte Personal, ließ mich mobben, lernte Bilanzen und Statistiken zu verschönen, begegnete einem Anwalt des Vertrauens, bekam Geld für "Wissen“, Geld für mein „Schweigen", ließ andere Menschen auf 400-Eurobasis auf meiner Karte arbeiten und bekam dafür Champagner. Ich nahm ein unmoralisches Angebot an und der Chef belohnte meine Dominanz mit einem Monatslohn. Ich mache Botengänge der ganz besonderen Art, bekam kleine Geschenke für das Schönen von Bescheinigungen und durfte am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, das „Leben in der Unterschicht!“


Seele in Not - Depression - Bipolar 2

Wie oft hat uns Michaels Verhalten an den Rand unserer Kräfte getrieben. Und doch ist er gefangen in seiner Krankheit. Alle Diagnosen haben wir schon auf dem Papier stehen. Depression, Verdacht auf Schizophrenie, Burn out. Aber erst im elften Jahr seines langen Leidensweges stoßen wir durch Zufall auf die Diagnose, die die Ende bringen sollte. Dass es im Durchschnitt zehn bis zwölf Jahre dauert, bis diese Diagnose im Normalfall bestätigt wird, tröstet uns nicht. Zuviel wertvolle Lebenszeit ist verstrichen. Zu lang der Leidensweg durch all die Kliniken in diesen Jahren. Die Verursacher der Krankheit sind meist genetische, biologische und psychosoziale Komponenten. Niemand vermag bis heute mit Sicherheit zu sagen, ob die Medikamente letztendlich zur Heilung führen oder es die Macht über die eigenen Gedanken ist, die wieder ins Leben zurück führt. Wahrscheinlich ist es auch eine Mischung aus beiden Faktoren. Was ich aber mit Sicherheit weiß ist, dass Betroffene und Angehörige Unterstützung brauchen. Hilfestellung, schnell und unbürokratisch. Entlastung, vielleicht auch nur für Stunden. Einen Ort der Sicherheit und keinen Ort der Bedrohung. Einen Ort, an dem man mehr anbieten kann, als malen, basteln und tonen. Liebe, Krankheitsakzeptanz, Herzenswärme und Geduld. Ein wichtiges Fundament für alle. Für die Betroffenen und die Angehörigen. Wenn elf von zwölf Patienten ins soziale Aus geschossen werden, dann sind das elf zu viel. Seelen in Not brauchen ein Zuhause. In diesem Buch begleiten Sie Michael, werden viel über die Krankheit, die Auslöser Erfahren, aber auch lernen, diese besser zu verstehen. Michael lebt heute wieder ein selbstbestimmtes und glückliches Leben. Hat sich befreien können aus dieser Dunkelheit, die ihn umklammert hatte. Dieses Buch wird Ihnen viele Antworten geben, aber auch Hilfestellungen.


Frauenliebe * Lesbenromane * Strandschmöker


Die lesbischen Strandschmöker

Aufgrund der vielen Nachfragen wurden die lesbischen Strandschmöker neu aufgelegt: 
Sterne über Malibu
Sharons dream
Lust der Nacht

Auch als E-Book erhältlich.


Sterne über Malibu

Julia starrte auf die Zettel in ihrer Hand. Diese Tränen galten ihr, ihr allein. Tränen einer Frau an eine Frau. Sie war wie vor den Kopf geschlagen. Das konnte doch nicht wahr sein! Hatte sie einer Frau Hoffnungen gemacht? Sharon war jung, zehn Jahre jünger. Sicher nur eine Schwärmerei. Noch nie hatte sie selbst daran gedacht. Sie war doch „normal“! Und doch musste sich Julia eingestehen, dass sie nicht nur an Freundschaft dachte, wenn sie Sharon sah…


Sharons dream:

Trotz der vielen Menschen auf dem Flughafen fanden sich ihre Lippen zu einem sehnsüchtigen Kuss und während sie sich an den Händen hielten, konnten sie ihre Liebe spüren: die Rosenknospe, den Ring, die Muschel, Malibu. Julia und Sharons spürten, dass ihre Gefühle nicht mit dem Urlaubsende verflogen waren, dass die Gefühle ausreichen würden für einen Weg nach vorn. Einen Weg, den sie gemeinsam gehen könnten…

Fortsetzung von "Sterne über Malibu".Diesen lesbischen Strandschmöker gibt es derzeit nur im Band: „Lesbische Strandschmöker“.


Lust der Nacht

Es begann als Flirt, ein kleines Vergnügen, ein Ausbruch aus dem Alltag. Eben eine kleine Affäre am Rande. Als die beiden Frauen sich das erste Mal sahen, dort an der Bar, konnte Sanni die Neugier in den Augen von Chris sehen, aber sie ignorierte sie, als ahnte sie bereits, dass sie sich in diesen strahlend blauen Augen verlieren könnte. Sanni hatte ihr Leben geordnet und in ruhige Bahnen gelenkt, bis sie Chris traf. Denn wann immer sie sich begegneten, lag diese Spannung in der Luft. Sie sprachen nie von Morgen, nie von Zukunft. sie wollten beide nur die Lust der Nacht. Ohne Tag, ohne Alltag, keine Fragen, keine Antworten. Nur ein wenig ausbrechen. Was sollte ihnen auch passieren? Sie stahlen sich ein paar Stunden, verlebten sie gemeinsam und dann kehrten sie wieder zurück in ihre eigene Welt. Jeder ihrer gemeinsamen Tage war ein anderer. Sie wussten beide, dass sie einen gefährlichen Boden betraten und doch konnten sie nicht voneinander lassen. Sie spürten, dass es sich irgendwann zu entscheiden galt, aber war irgendwann nicht so weit weg, so abstrakt? Es war so wenig greifbar, dass sie es immer in weite Ferne geschoben hatten. Und dann kam dieser Tag im September...


„Tu es in Liebe“ - SM-Erotischer Lesbenroman

Die Liebe begegnet dir meist unverhofft. Wie schnell vergisst du die frustrierenden Dates. Von Erfahrungen in Parship und Konsorten ganz abgesehen. Dieser Roman erzählt von der großen Lust auf Leben, Liebe und Leidenschaft.

Wie anmutig sie ist. Wie zart und zerbrechlich sie dort Neben eben mir liegt. Einer kleinen Katze gleich. Ein Lächeln im Gesicht. Wovon sie wohl gerade träumt? Ich streiche ihr eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. Katharina räkelt sich verschlafen, dreht sich zur Seite, rückt dichter an mich heran. Ich spüre ihren Atem an meinem Busen. Sonnenstrahlen fallen durch den Spalt der beiden Vorhänge. Wärmen ihren Rücken, der die Spuren der letzten Nacht trägt. Auch ich trage Spuren der letzten Nacht auf der Haut. Ich spüre ihre Hand auf meinem Rücken, die langsam nach unten wandert. Ihre Zunge, die über meinen Busen fährt. Zärtliche Bisse in meine Knospen, die sich erregt aufgestellt haben. Ich kippe auf den Rücken, als sie sich abrupt aufrichtet und sich auf mich setzt. Ich öffne überrascht die Augen. Katharina thront regelrecht auf mir. Sie lacht übermütig und frech. Wie hübsch sie ist. Sie weiß es auch. Und doch ist sie schüchtern, verlegen. Ich streichele mit meinen Händen über ihren Bauch. Schiebe meine Hände langsam nach oben, bis sie ihre Brüste umhüllen. Sie beobachtet mich. Knabbert mit den Zähnen verlegen auf ihrer Lippe. Ihr Atem wird schwerer. Die Brüste heben und senken sich mit meinen Händen. Unruhig rutscht sie ein wenig weiter nach unten. Ich spüre längst ihre feuchte Erregung auf meinem Bauch.


Clara - Blues in rosé

Das Buch zum Film

Dani, eine junge Altenpflegerin, braucht dringend einen neuen Job. Das Sparschweinchen ist bereits geplündert, der Tank ist leer. Sie übernimmt die private Pflege einer alten Dame, die völlig verwirrt in ihrem Haus vor sich hin vegetiert. Nur selten zeigt sie Anteilnahme und Regung. Nur manchmal flüstert sie leise und beschwörend. „Sophie.“ Ein Rufen, ein Suchen? Dani kümmert sich, so gut es eben geht um Clara Bernstorff. Beim Entrümpeln des Messiehauses stolpert sie immer wieder über Spuren der Vergangenheit. Immer wieder findet sie Fotos von Sophie, der großen Liebe der alten Dame. Und sie macht sich auf die Suche nach Sophie. Unterstützung findet sie bei ihrem besten Freund Mike, der die alte und verwirrte Clara Bernstorff in sein Herz geschlossen hat. Sie finden sie schließlich in einem Heim, wohin man sie abgeschoben hat, um schneller ans Erbe zu kommen. Als Dani Anna kennenlernt, wird auch ihr eigenes Leben gehörig durcheinander gewirbelt. Sie kämpfen für die Liebe der beiden Frauen, ziehen vor Gericht.


Sommerzauber

Kristin war verheiratet, Anne auch, ihre Wünsche und Sehnsüchte hatten gar keinen realen Platz. Und doch lag diese Spannung zwischen Anne und ihr in der Luft. Insgeheim wusste Kristin auch längst, was sie nicht wahrhaben wollte. Sie hatte sich verliebt. Nicht nur, dass sie sich verliebt hatte, nein, sie hatte Lust. Lust, diese Frau zu berühren, ihre Nähe zu spüren, sie zu küssen, sie zu lieben, auch wenn sie nicht wusste, wie sie das anstellen sollte. Eine Frau verführen, sie zu lieben. Natürlich hatte sie sich das schon oft in langen und unerfüllten Nächten vorgestellt. Konnte sich doch auch gut in die Gefühle und Sehnsüchte einer Frau hineinversetzen. Immer wieder einmal waren diese Sehnsüchte in ihr aufgeflammt, aber sie hatte sie genauso schnell immer wieder im Keim erstickt. Sie als erotische Phantasien abgetan. Aber jetzt war das Gefühl da, wuchs mit jeder Begegnung und ließ sich nicht mehr wegreden. Ihre Sehnsüchte wurden konkret, nahmen ganz klare Konturen an. Und das Objekt ihrer Begierde hieß Anne. Ihre Midlife-Crisis? Kristin dachte immer, die bekommen nur Männer. Sie aber war eine Frau und steckte wohl mittendrin. Lusttaumelnd waren Anne und Kristin über einander hergefallen und eingetaucht in eine Liebe, die fortan haltlos durch ihre Leben raste. Mit dieser Liebesnacht hatte sich ihr Leben verändert. Alles hatte sich plötzlich in Frage gestellt, ihre Ehe, ihr sicheres Leben. Einfach alles. Die Leidenschaft hatte sie mit sich fortgerissen.


Tango, Blues  & Cha-Cha-Cha

Die beiden Frauen lebten ihr Leben unbekümmert, bis zu jenem Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte. Lisa hörte die johlende Menge, als er sein Jackett nach hinten warf, das Splittern der Flaschen, als er die Kisten umstieß. Er torkelte auf sie zu, wieder griff er nach ihrem Arm und versuchte sie auf die Tanzfläche zu ziehen. Gefährliche Stille machte sich breit. Er verhöhnte sie lautstark. Sie solle doch mal einen richtigen Mann an sich ranlassen. So einen wie ihn. Er würde sich doch nicht von so einer einen Korb geben lassen. Er doch nicht. Hilfesuchend und verzweifelt sah sich Liesa wieder um. Alle sahen das Unheil kommen, niemand mischte sich ein. Niemand wollte sich ein solches Schauspiel ergehen lassen. Dann spürte sie seinen Atem in ihrem Genick, die verschwitzte Hand auf ihrem Arm. Er riss Lisa brutal herum, sie roch sein Parfum, Panik zerriss ihr Herz. Ihre Seele schrie, ein stummer, ein ungehörter Schrei. Plötzlich ließ er von Lisa ab. In Zeitlupe sah sie ihn nach hinten taumeln. Er schwankte ein paar stolpernde Schritte zurück, starrte Lisa ungläubig an. Taumelte, stürzte und schlug dann wie ein gefällter Baum hart zu Boden. Seine Hand krallte sich auf dem Bauch fest und langsam verfärbte sich das Hemd unter seiner Hand blutrot. Als Lisa aus der Haft entlassen wird, erkennen beide Frauen, dass sie einen Weg finden müssen, damit Lisa die Folgen des lange erlebten Missbrauchs verarbeiten kann, damit sie eine Chance haben, ihre Liebe zu leben. Aber sie kämpfen um ihr Liebe und die gemeinsame Zukunft.


Regenbogenherzklopfen

Sarah wachte morgens im Arm einer Frau auf und das Wort Zukunft, morgen, übermorgen, war plötzlich präsent. Diese Worte bekamen mit einem Mal eine Bedeutung, ein Gesicht, sie verschmolzen sich mit Gedanken voller Sehnsucht und Neugier. So, genau so musste es ein, so war es richtig, so und nicht anders. Verführen, verführt werden, genießen, verschmelzen, sich in der Wildheit und Zärtlichkeit der anderen Frau zu vergraben. Eine lange Odyssee schien zu Ende zu sein. Als sie wieder allein war, griff Sarah zum Telefon und rief alle Freundinnen an, um sie mit dieser tollen Neuigkeit zu beglücken. Manche riefen nie wieder an. Und doch wusste Sarah, dass sie nicht mehr umkehren würde, dass sie sich auf die Suche machen würde. Nur wo und wie?


Regenbogenaufkleber